Firmung

Der Begriff „Firmung“ kommt von dem lateinischen Wort "confirmare" und heißt übersetzt "festmachen" und "bestätigen". In der Firmung bestätigen die Jugendlichen nach Taufe und Kommunion öffentlich ihr Ja zum Glauben. In besonderer Weise wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Es ist der letzte Schritt zur vollen Aufnahme in die Gemeinschaft der katholischen Kirche.
Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof oder ein Vertreter des Bischofs dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisam (einem wohlriechenden Öl) ein Kreuz auf die Stirn und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. Der/Die Gefirmte kann sicher sein: „Gott steht zu mir, er verlässt mich nicht.“
Vorbereitung auf die Erwachsenenfirmung
Jedes Jahr lädt das Bistum Speyer Erwachsene ein, das Sakrament der Firmung am zweiten Sonntag im November, im Speyerer Dom zu empfangen.